Jusos treffen AWO.

Schon lange wollten sich die Viernheimer Jusos mit der Arbeiterwohlfahrt treffen - Ende
Juni hat es funktioniert. Der Kontakt bestand bereits mit der Vorsitzenden seit langer
Zeit, und auch einige andere Vorstandsmitglieder sind den Jusos Altbekannte. Jutta
Schmiddem, langjährige Stadtverordnete, begrüßte einleitend die Jusos und brachte ihre
Freude über das Treffen zum Ausdruck. Die Tagesordnung sah vor, dass die
Anwesenden, auch wenn teilweise schon untereinander bekannt, sich nochmal genauer
vorstellen. Eins hatten alle gemeinsam: Zum Engagement bewog sie der Wille soziale
Ungerechtigkeit zu beseitigen.

AWO Bild
Die Jungsozialisten bedankten sich ihrerseits für die Möglichkeit die Arbeit der AWO
kennenzulernen und mögliche Kooperationen zu erörtern. „Die AWO ist vom
Grundgedanken her absolut sozialdemokratischer Natur und so ist es nur richtig, dass
auch viele Genossen im Vorstand und darüber hinaus hier engagiert sind. Ihre Arbeit ist
wichtig und als Träger von vier Kindertagesstätten und dem Anbieten des Mobilen
Menü-Service sind sie nicht wegzudenken“, sagte Juso-Vorsitzender Hussein Atris.
Peter Lichtenthäler, Leiter der AWO-Geschäftsstelle, gab einen geschichtlichen Abriss
zur Gründung der AWO, die 1919 als AG aus der SPD hervorging, und erklärte die
Strukturen des Viernheimer Ortsvereins. Mit ca. 100 Angestellten, die hauptsächlich in
den Kitas beschäftigt sind, ist die AWO auch ein großer Arbeitgeber. Dieser
Verantwortung werden die Geschäftsstelle und der ehrenamtlich arbeitende Vorstand seit
vielen Jahren gerecht. „Bekannt ist die AWO mir vor allem durch ihre Kleiderkammer.
Als ehrenamtliche Helferin in der Vesperstube, die ebenfalls im katholischen
Sozialzentrum untergebracht ist, sehe ich, was für eine Arbeit dort reinfließt“, lobte die
Jusos-Geschäftsführerin Jiyan Oetles das Engagement. Erst vor kurzer Zeit gab es einen
Wechsel im Vorstand und eine Umstrukturierung der Arbeitsteilung innerhalb der
Arbeiterwohlfahrt. Diese Maßnahmen waren notwendig, um den gestiegenen
Anforderungen gerecht zu bleiben.
„Für uns ist es wichtig, die vielen Organisationen und ehrenamtlichen Aktivitäten in
Viernheim kennenzulernen und zu unterstützen. Das heutige Treffen war hierfür klasse
und wir freuen uns zukünftig auf Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Nicht nur
organisatorisch, sondern auch in inhaltlicher Hinsicht sind Kooperationen zwischen
AWO und uns Jusos hervorragend möglich“, sagte abschließend die stellvertretende
Juso-Vorsitzende Nathalie Burkert.

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